Freunde auf vier Pfoten
Golden Retriever Lounes und Lucky
 
 

Ein paar schöne Geschichten über den Hund 

Alle auf dieser Homepage verwendeten Sprüche zum Thema Hund haben wir im Internet gefunden, bei einigen ist der Verfasser leider unbekannt. Die Sprüche spiegeln allesamt unsere Gedanken und unser Empfinden zu unseren Hunden wieder!

 

Hier ein paar schöne Geschichten zum Thema Hund und Freundschaft: 


Jan und Lounes im August 2013

Wie der Hund zu seinem Namen kam:

When God had made the earth and sky, the flowers and the trees,
        he than made all the animals,
        and all the birds and bees.
        And when his work was finished, not one was quite the same,
        he said" I,ll walk this earth of mine, and give each one a name!"
        And so he traveled land and sea, and everywhere he went,
        a little creature followed him, until his strength was spent.
        When all was named upon the earth, and in the sky and sea,
        the little creature said:
        "Dear Lord, there,s not one left for me!"
        The father smiled and softly said,
        "I,ve left you to the end, I,ve turned my own name back to front,
        and called you DOG, my friend!

-Verfasser unbekannt-

Jan und Lounes im Januar 2014

 

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen           

Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues Geschwisterchen zu begrüßen und zu bewundern. “Es heißt Mensch”, flüsterte die Mutter Erde ihren Kindern zu. “Es wird einst ein Paradies für uns alle da sein, doch bis dahin wird es noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen bescheren. Damit es wachsen kann braucht es unsere und auch eure Hilfe.”
            
            Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen und alle, die sie hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich ihre ganz besonderen Kräfte an und stellten sich als Lehrer und             Vorbilder zur Verfügung. Der Fels sprach: “Ich werde dem Kind Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnis der Struktur und Form einweihen und es lehren, stabil und standfest zu werden.” Der Baum sprach: “Ich werde es lehren, die Schöpfungskraft der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz und meinen Früchten zum leiblichen und seelischen Wohl dienen.” Der Büffel sprach: “Ich werde es mit meinem Körper ernähren und ihm Kraft und Wärme spenden, damit es wachsen und gedeihen kann.” Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: “Ich werde seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vater Sonne ins             Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt.”
            
            So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am Schluss kam der alte Wolf. Er blickte das noch kleine Geschöpf lange an und sprach : “Ich werde ihm ein Führer sein, werde ihm zeigen, wie es sich im Leben behaupten muss und wie es seinem Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in vielen Daseinsjahren             annehmen können, bis dahin braucht es erst einen Freund, der ihm hilft, ihn tröstet, der es schützt und ihm die Liebe zu sich selber lehrt.”
            
            Damit drehte er sich um und schaute lange stumm in sein Rudel. Er befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach: “Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten, diesem jüngsten             Kind unserer großen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu stehen. Begleite es treu und pass auf es auf. Es wird uns allen mit  seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn musst du es an sein Gutsein und Richtigsein erinnern, du musst ihm zeigen, dass wir, die älteren Geschwister, es immer lieben und uns freuen über sein Wachstum.” Der junge Wolf schaute seinen Vater ernst an und nickte: “Das will ich tun Vater.” Dann drehte er sich um und schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und weich und seine Rute wedelte kaum merklich. Die Mutter Erde flüsterte ihm ganz sanft zu: “Nun kleiner Wolf, wirst Du ewig im Bann des Menschen bleiben und Dein Volk verlassen. Du bist nun nicht mehr ein Wolf, ab heute sollst Du Hund genannt werden, was soviel bedeutet wie: “Der die wahre Freundschaft lehrt”.

Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute nicht verlassen.
            
            (Aus "Tierisch gut" von Regula Meyer)

Jan und Lucky im Ferbruar 2013


Ein selbstloser Freund 

Der einzige selbstlose Freund, den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann,

der einige Freund, der ihn nie verlässt und sich ihm gegenüber nie undankbar oder treulos erweist,
ist sein Hund.

Eines Menschen Hund steht in Wohlstand und Armut an seiner Seite,
in gesunden und in kranken Tagen.

Er wird auf kalter Erde schlafen, im eisigen Wind und Schnee des Winters,
nur um an der Seite seines Herrn und Meisters zu sein.

Er wird die Hand küssen, die ihm Nahrung anbieten kann;
er wird die Wunden und Schrammen lecken, die die raue Welt schlägt.

Er behütet den Schlaf seines armen Herrn, als wäre dieser ein Fürst.

Und wenn alle Freunde ihn verlassen: Er bleibt zurück.

Und wenn der Reichtum vergeht, der Ruf zuschanden wird, seine Liebe bleibt beständig,
wie die Sonne auf ihrer Reise über das Himmelszelt.

-gefunden auf Schoscho's Hundewelt-

 Jan und Lounes im Sommerurlaub 2014


Und hier etwas zum Thema Hundetraining - nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Nachdenken! 

Entweder man verbringt Zeit mit der Erziehung seines Hundes,
oder man verbringt gleich viel Zeit, um sich über seinen Hund zu ärgern.                                                                    -Bina Lunzer-

Jeder Hund zeigt erwünschtes Verhalten.
Auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde ist.
Es liegt an uns, dieses Verhalten einzufangen, es zu verlängern und auszubauen.                                                    -Uli Seumel-

Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten                                          -Dr. Ute Blaschke-Berthold-

Der Grund dafür, dass viele Menschen aufgeben ist,
dass sie dazu neigen darauf zu schauen,
wie weit sie noch gehen müssen,
                anstatt darauf, wie weit sie schon gekommen sind.

         -Verfasser leider unbekannt-

 Dummytraining 2014 im 8.Schwangerschaftsmonat


Die folgende Geschichte könnte wohl Lounes geschrieben haben, denn so in der Art scheint er sich in Prüfungen mit mir zu fühlen. Sorry, mein Kleiner!  

Prüfung aus Hunde-Sicht

Am Morgen des Prüfungstages fiel mir die ständige Aufmerksamkeit auf, die die Familie meiner Wenigkeit widmete. Leichte Hektik auch, als sich Frauchen die Schuhe anzog. Die sonst übliche, nach Leckerli und Natur duftende Jacke, die schönen Turnschuhe blieben an der Garderobe. Frauchen trug Kleidung, die sie normalerweise dann anzieht, wenn ich zu Hause bleiben muss. Beunruhigend! Wir gehen zum Auto, Frauchen vergisst etwas. Hastet zurück. Streichelt mich. Warum?? Wir fahren zum Hundeplatz. Heute dürfen die vierbeinigen Kumpels nicht mit mir spielen, wir dürfen uns nicht beschnuppern. Merkwürdig!!! Ich zeige meinen good will und hebe hier und da das Bein. Auf meinem geliebten Hundeplatz wird heute nicht gelacht, keine Zurufe ertönen, jeder Zweibeiner riecht nach Stress. Wenn meine Kumpels von den Übungen zurückkommen, werden sie von den wartenden Menschen umringt, beklatscht und betätschelt. Eigenartig!!

Ich glaube, jetzt sind wir an der Reihe. Plötzlich entwickelt sich mein heißgeliebter Übermensch zu einem Fremden. Sie zerrt mich grob und hektisch zum Eingang. Der hastige, steife Schritt und die ernste Miene sind unangenehm. Ich weiche etwas zur Seite. Sofort kommt ein grimmiges FUSS. Die übliche Korrektur mit Leine oder Leckerli entfällt. Kein BRAV entschlüpft ihr, als ich mich, sobald sie anhält, hinsetze, damit ich sie wieder positiver stimmen kann. Warum benimmt sie sich so blöd? Sonderbar!

Ich werde langsam sauer!!!

Jetzt leint sie mich ab, und ich fühle mich wieder frisch. Ich schüttle mich kurz. Anscheinend ist die eisige Phase vorüber. Da zischt mir wieder ein unnatürliches FUSS entgegen. Jeden Meter, jede Wendung, jedes Anhalten haben wir trainiert, und ich kann alles wie im Schlaf. Trotzdem fehlt mir heute die Sicherheit. Ich finde den Faden zu meinem Oberhund nicht. So trotte ich nebenher. Ich fühle mich unwohl. Gäääähhhnn!!! Wieder halten wir an. Sie lobt mich nicht, trotzdem ich doch alles richtig gemacht habe. Ich weiß, dass jetzt, nach 19 Schritten, mein SITZ kommt. Doch der Befehl klingt anders. Gekrächzt. Es irritiert mich. Ich gehe vorsichtshalber in eine Stellung zwischen SITZ und PLATZ. So wird's schon recht sein. Frauchen bekommt den bösen Blick, lässt die Schultern herabfallen, ihre Haltung verrät nichts Gutes. Schnell lege ich mich hin, um meine Ergebenheit auszudrücken. So, wie sie jetzt auf mich zukommt, ist sie mir unheimlich. Jetzt habe ich Magendrücken. Und als sie mich am Halsband hochzieht, kusche ich wieder in Liegestellung.

Mir reicht's langsam!

Das erneute Losgehen mache ich zwar automatisch mit, aber als sie PLATZ herausstammelt, bleibe ich einfach stehen. Jetzt atmet sie auch noch fast hechelnd. Ich begebe mich vorsichtig zu ihr und hoffe, endlich ihr BRAV zu hören, aber sie wird immer zorniger. Da, wedel-wedel, sie geht in Richtung Bringhölzer. Meine Lieblingsübung. Mir lacht das Herz. Freudig gehe ich bei Fuß, setze mich blitzartig, als sie das Holz wegschießt, und warte auf ihr BRING. Es kommt, scharf, und als ich mich mit dem aufgenommenen Holz wieder Richtung Frauchen drehe, sehe ich ihre miese Laune. Weil ich sie auf der Spielwiese mit Stöckchenspielen immer aufheitern kann, versuch ich es jetzt und fordere sie auf, mir nachzurennen. Na los doch !!!! Da brüllt sie BRING und schäumt vor Wut. Nicht einmal die Spielaufforderung versteht sie. Ich lasse das Bringholz lieber fallen und gehe in die Grundstellung. Das mag sie doch sonst. Verzweifelt himmle ich sie an. Wieder falsch! Ich spüre es an Ihrer Körpersprache!! Es ist zum verzweifeln!!

Die letzte Übung VORAN versetzt mich nun in einen Zwiespalt. Will sie das wirklich? Was will sie eigentlich? Kann ich ihr heute irgend etwas recht machen? Da fällt mir ein: Sie ist doch immer ganz begeistert, wenn ich morgens mein Häufchen erledige. Vielleicht erheitert sie das? Vielleicht bekomme ich sogar ein Extra-Leckerli? Ich laufe schnell seitlich an den Rand des Hundeplatzes und befreie mich, körperlich und seelisch. Ich komme ja gleich wieder.

Jetzt wird alles gut! Doch wie schrecklich.                                                                                                                    Großer allmächtiger Wolf, bewahre mich vor dem Tierheim. Lass´ Abend werden.                                                 Denn morgen wird sicher alles wieder gut.

 -Autor unbekannt-

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an unseren Lucky, der mich gelehrt hat, dass es im (Hunde-)Leben nicht darum geht, auf einer Prüfung gut abzuschneiden - sondern darum, im Leben ein Team zu sein, Freunde eben! 

Lucky, Du bist der treuste Freund, den man sich wünschen kann!!!

Und da mir der Alltag wichtiger ist als jede Prüfung, habe ich mich entschieden vorerst mit Lounes keine Prüfung mehr zu absolvieren. Ich muss erst meine Nerven in den Griff bekommen, so dass ich mich nun erst mal meinen beruflichen Prüfungen widmen werde, bevor ich wieder in meiner Freizeit an Prüfungen teilnehmen werde!